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  • Ich bin Software-Unternehmer

    Meine beruflichen Themen:
    + Individuelle Softwareentwicklung
    + anspruchsvolle Internetauftritte
    + sichere Netzwerke

  • Meine Arbeit im Stadtrat

    Schwerpunkte meiner Arbeit:
    + Fraktionsvorsitz CSU
    + Wirtschaftsreferent der Stadt
    + Zukunft und Stadtentwicklung

  • Tagesgast bei "Wir in Bayern"

    Das war interessant:
    Ein Tag im Fernsehen
    + Mitschnitt der Fernsehsendung
    + Bericht "Hinter den Kulissen"

  • Segelflieger & Segelkunstflug

    + Kunstflug-Lehrgänge 2014
    + Mitfliegen
    + Luftsportclub Kitzingen
    + Förderverein Segelkunstflug Bay.

Zeitvertreib unter Android

Minigames um sich mal ein paar Minuten die Zeit zu vertreiben, sind eine Domäne von Smartphones.

Hier ein paar Empfehlungen für Android (die meisten Apps wird es auch für Apple iOS geben).

Interessanter wäre fast die Liste, die ich mal runtergeladen und ausprobiert habe und von denen ich enttäuscht war, aber die wird zu lang.

Ich denke, ich werde die Liste an und zu aktualisieren, aber die Preise werde ich nicht aktualisieren, das ist der Preis, an dem Datum, an dem ich es aufnehme.

 

Ticket ro Ride

Ticket to Ride

Bewertung: ***** Super
„Perfekte Brettspielumsetzung und macht auch nach 50 Stunden noch im Single-Player Spaß“
Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: 6,99 €
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.daysofwonder.tt.android

 

Real Kakuro *Besser als Sudoku

Real Kakuro *Besser als Sudoku

Bewertung: ***** Super
„Es ist wirklich „besser als Sudoku“. Kann man stundenlang knobeln.“
Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: kostenlos
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=co.rottz.realkakuro

 

Defense Zone 2 HD

Defense Zone 2 HD

Bewertung: ***** Super
„Bestes Tower-Defense-Spiel überhaupt.
Könnte evtl. etwas höhere Grafikanforderungen haben.
Freies Bauen auf der Karte.“

Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: 3,19 €
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=net.defensezone2

 

Defense Zone HD

Defense Zone HD

Bewertung: **** Gut
„Gutes Tower-Defense-Spiel
Freies Bauen auf der Karte
Wenn man „Defense Zone 2 HD“ durch hat und mehr von dem Spiel will.“

Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: 3,19 €
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=net.defensezone

 

Tower Raiders 2 GOLD

Tower Raiders 2 GOLD

Bewertung: ***** Super
„Zweitbestes Tower-Defense-Spiel überhaupt. Perfekt balanciert und technisch absolut top (ohne eine sehr aufwändige Grafik zu haben).
Bauen auf vorgegebenen Plätzen
Den Nachfolger „Tower Raiders 3″ kann ich nicht empfehlen, da sind sie von 2D auf 3D gewechselt und das funktioniert einfach auf den kleinen Smartphone-Displays nicht richtig.“

Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: 3,13 €
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.gianormousgames.towerraiders2

 

Tower Raiders GOLD

Tower Raiders GOLD

Bewertung: **** Gut
„Gutes Tower-Defense-Spiel
Bauen auf vorgegebenen Plätzen
Wenn man „Tower Raiders 2 GOLD“ durch hat und mehr von dem Spiel will.“

Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: 2,35 €
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.gianormousgames.towerraidersgold

 

Mega Mall Story

Mega Mall Story

Bewertung: **** Sehr gut
„Aufbauspiel. Kann einen endlos fesseln, wenn man so was mag.“
Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: 4,99 €
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=net.kairosoft.android.depart_en

 

Game Dev Story

Game Dev Story

Bewertung: **** Sehr gut
„Aufbauspiel. Kann einen endlos fesseln, wenn man so was mag.
Viele Insider-Gags für Softwareentwickler und Gaming-Fans.“

Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: 1,99 €
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=net.kairosoft.android.gamedev3en

 

Schafkopf am Stammtisch

Schafkopf am Stammtisch

Bewertung: **** Sehr gut
„Beste Schafkopf-Umsetzung. Mit sehr vielen verschiedenen Regeln.“
Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: 3,99 €
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=schafkopf.am.stammtisch

 

Age of Civilizations

Age of Civilizations

Bewertung: **** Gut
„Beste Risiko-Umsetzung (besser als das Brettspiel)
KI ist nicht so super“

Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: 1,89 €
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=age.of.civilizations.jakowski

 

Fantasy Defense

Fantasy Defense

Bewertung: **** Gut
„Tower Defense
Schlechte Grafik, aber gutes Gameplay“

Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: kostenlos
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.sncompany.newtowergoogleglobal

 

Four Days: World Defense

Four Days: World Defense

Bewertung: **** Gut
„Tower Defense
Irgendwie komische Grafik, aber gutes Gameplay“

Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: kostenlos
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.fridgecatsw.fourdays

 

Sudoku Of The Day

Sudoku Of The Day

Bewertung: *** Gut
„Beste Sudoku-Umsetzung, aber nicht so gut wie Kakuro“
Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: kostenlos
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.astraware.sudokuotd

 

Chess for Android

Chess for Android

Bewertung: *** Gut
„Einfaches, gutes und (für mich Schach-Laien) spielstarkes Schach-Programm“
Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: kostenlos
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.chess

 

New Eskimo Defense

New Eskimo Defense

Bewertung: *** Gut
„Tower Defense
Wenn man alle anderen Tower-Defense-Spiele durch hat“

Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: 0,96 €
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.polartouch.eskimo.full

 

X Construction

X Construction

Bewertung: ** Wers mag
„Physikspielerei: Man muss mit zu wenig Teilen Brücken bauen, die ein Zug aushalten muss.“
Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: 1,00 €
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.hms.xconstructionfull

 

Traffic Jam Free

Traffic Jam Free

Bewertung: ** Wers mag
„Knobelspaß: Man muss Klötze so verschieben, dass man ein Auto durch die Map schieben kann.“
Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: kostenlos
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.jiuzhangtech.rushhour

 

Candy Crush Saga

Candy Crush Saga

Bewertung: ** Wers mag
„4 Bonbons in eine Reihen bringen“
Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: kostenlos
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.king.candycrushsaga

 

Jewels

Jewels

Bewertung: ** Wers mag
„3 Juwelen in eine Reihe bringen (noch unkomplexer als Candy Crush Saga).“
Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: kostenlos
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=org.mhgames.jewels

 

Air Control

Air Control

Bewertung: ** Wers mag
„Immer mehr Flugzeuge auf der richtigen Landebahn landen lassen, ohne dass sie zusammenkrachen.“
Aufgenommen: 25.08.2016
Preis: 1,95 €
URL: https://play.google.com/store/apps/details?id=dk.logisoft.aircontrolfull

Wie erstellt man eine gute Homepage?

Ich möchte dazu einige Gedankengänge vorstellen am Beispiel des Homepage-Relaunches meines Unternehmens.

Unser K&K Webteam hat unsere eigene Homepage www.kk-software.de neu erstellt mit dem Ziel, eine perfekte Homepage zu bauen.
Perfekt ist vielleicht ein hohes Ziel und die Liste an Wünschen (auch jetzt noch) ist endlos, aber es ist am Ende gelungen, eine Top-Homepage zu erstellen, die sich sehen lassen kann.

Ich möchte ein paar Aspekte herausarbeiten, die vielleicht auch jeder für seine Homepage überprüfen und anwenden kann.

Inhalt

  1. Hauptfrage: Was ist unser Schwerpunkt?
  2. Startseite mit Direkteinsteig
  3. Hintergrundvideos
  4. Mitarbeitervideos
  5. Authentische Fotos und Videos
  6. Professionelle Fotos
  7. Call to Action und Ansprechpartner auf jeder Seite
  8. SPAM oder Kontaktierbarkeit?
  9. Die richtige Menge Text
  10. Vernetzung von Produkten und Referenzen
  11. Brauchbare Suche
  12. Übersichtliches Menü
  13. Responsive
  14. Schnelle Auslieferung
  15. Tests und Qualitätssicherung
  16. Lebendig halten
  17. Suchmaschinenoptimierung
  18. Fazit

 

Hauptfrage: Was ist unser Schwerpunkt?

“Wir verkaufen primär IT-Dienstleistungen und leisten diese mit einem super Team. Hoch kompetent und sympathisch.”

Das müssen wir beim Relaunch herausarbeiten: So ist das zentrale Element unsere Mitarbeiterseite geworden: Ein Kompetenzfinder zeigt die Kompetenzen, und die Mitarbeiter werden mit Videos vorgestellt, die diese so noch natürlicher und authentischer zeigen.

So ist die meiste Arbeit in die Mitarbeiterseite geflossen, und wir haben hier neue Ideen entwickelt. Ich denke, so eine Mitarbeiterseite hat man noch nie gesehen: https://www.kk-software.de/Mitarbeiter.html

Es soll einfach Spaß machen, mit dem dem Kompetenzfilter zu spielen.

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Dann geht es weiter zur eigentlich wichtigsten Seite, der Startseite:

Startseite mit Direkteinsteig

Die Startseite hat viele Aufgaben:

  • Einen guten Eindruck geben
  • Sofort vermitteln, was das Unternehmen leistet
  • Änderungen, News und Updates zeigen
  • Schnelleinstieg zu den häufig genutzten Seiten

Unser Unternehmen hat drei Säulen: Softwareentwicklung, Webentwicklung und Systemhaus

Wir haben die Informationen plus die Notwendigkeit, News auf der Startseite anzuzeigen, in 4 Tabs gelegt:

  • Software
  • Internet
  • Systemhaus
  • News

Also nächstes geht es darum, konkrete Produkte zu präsentieren: “Was machen wir eigentlich genau?”

Dazu haben wir zu jedem oben ausgewählten Tab darunter korrespondierende Produkte und Dienstleistungen angezeigt. Wenn man oben eine andere K&K-Sparte auswählt, erscheinen unten sofort die zugehörigen Produkte.

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Für wen sind wir primär tätig? Um das durch die Blume zu zeigen, haben wir einen dynamischen Filter über die Produkte gesetzt: Industrie, Unternehmen, Öffentliche Hand, Verbände, Startups.

Und wenn man sie anklickt, filtern sich die Produkte mit einer schicken Animation. Auch das sieht man nicht häufig und zeigt gleich mal unsere technische Kompetenz.

Hintergrundvideos

Ebenfalls nicht alltäglich: Hintergrundvideos auf quasi allen Seiten bringen Bewegung in die Seite.
Und jetzt führt eines zum Nächsten: Damit die Videos nicht zu sehr vom Vordergrund ablenken, sind sie mit einem Unschärfe-Effekt belegt. Um die Ladezeit klein zu halten, sind sie stark komprimiert, und um die Kompressionsartefakte (diese Kästchen, die insbesondere bei Bewegung auftreten) zu verschleiern, haben wir ein gepunktetes Raster übers Video gelegt. Und natürlich haben wir kein YouTube benutzt, sondern den schlanken html5-Videotag.

Mitarbeitervideos

Eine Mitarbeiterseite mit Fotos ist besser als eine Mitarbeiterseite ohne Fotos. Und eine Mitarbeiterseite mit Videos ist besser als eine mit Fotos: Man hat ein viel besseres Gefühl für das Gegenüber. So ist an jeder Stelle statt eines Fotos ein kurzes Video des Mitarbeiters eingebunden. Und auf der Mitarbeiterübersichtsseite laufen jetzt eben 25 Videos parallel.

Authentische Fotos und Videos

An Stockfotos und Stockvideos hat man sich sattgesehen. Auch wenn man selbst nicht die glatten, perfekten Posen von Fotos aus Marktplätzen wie Fotolia, Getty Images usw. nachstellen kann, so kann man etwas anderes bieten: Authentizität.
Das sind keine Models, das sind unsere Mitarbeiter. Die Naturvideos sind bei uns zum Fenster heraus gefilmt. Die blinkenden Lichter sind unsere Server im Keller. Die disco-mäßige Animation zeigt unsere Check-Ins in das GIT eines unserer Software-Projekte (von den 4 oben gezeigten Hintergrundvideos ist es das Video links unten).

Professionelle Fotos

Natürlich muss man beim Selbst-Fotografieren und -Filmen gewisse Mindeststandards beachten. Die Mitarbeitervideos sind vor unserer Beamerleinwand mit 4 Fotoleuchten entstanden: 2 stärkere leuchten auf die Leinwand und sorgen so für die Überbelichtung, damit die Leinwand (= der Hintergrund) weiß “ausbrennt” und so im Video reinweiss wirkt. Die beiden anderen, schwächeren Leuchten kümmern sich um die korrekte Ausleuchtung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Als (Video-) Kamera kommt eine Sony A6300 zum Einsatz, die eine hervorragende Videoqualität, insbesondere bei hohen ISO-Werten (die meisten Indoor-Videos sind bei ISO 2500 entstanden) hat. Sie nutzt die gesamte 6K-Pixel-Fläche (6000×4000 Pixel = 24 Megapixel) um daraus einen scharfen und dynamikreichen (weiß und schwarz brennen nicht aus) 4K-Videostream (3840×2160 Pixel = 8 Megapixel) aufzunehmen. Das bietet – von Profikameras abgesehen – quasi keine andere Kamera.

Call to Action und Ansprechpartner auf jeder Seite

OK, unser Unternehmen ist noch nicht so groß, aber vielleicht fällt es trotzdem auf: Bei jeder Webseite, bei jedem Produkt und bei jedem Mitarbeiter ist eine passende Ansprechpartnerin gesetzt: Franziska Schoppel beim Web-Team, Zeljka Parad beim Software- und Systemhaus-Team und Laura Köpl im Vertrieb.

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SPAM oder Kontaktierbarkeit?

Auf jeder Seite kann man uns sofort kontaktieren. Keine versteckte Telefonnummer oder x Links, bis man zum Kontaktformular kommt: Wenn mich als Besucher ein Thema interessiert, sehe ich sofort eine kompetente Ansprechpartnerin mit Name, Video, Durchwahl (am Handy direkt anklickbar und das Telefon startet) und E-Mail-Adresse und kann mir aussuchen, ob ich sie anrufen will, oder ob sie mich anrufen soll, dazu ein Mini-Kontaktformular daneben. Wir bekommen vielleicht ein paar SPAMs mehr, weil die E-Mail-Adresse im Klartext auf der Webseite steht, aber wenn uns ein echter Mensch erreichen will, sind wir auch erreichbar.

Die richtige Menge Text

Soll man – wie mit diesem Blogpost – eine Textwüste produzieren oder versuchen, die Infos knapp und kompakt an die Frau bzw. den Mann bringen? Wir haben uns für das Kompakte entschieden (also das Gegenteil von diesem Blog) und den Text in kleine Boxen aufgeteilt, die keine langen Textzeilen haben und so gut zu lesen sind. Dazu gibt es auf fast jeder Seite immer an der gleichen Stelle zwei Aufzählungen “Unsere Leistungen” und “Ihre Vorteile” (=Kundennutzen).

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Vernetzung von Produkten und Referenzen

Jeden interessiert: Für wen haben die das schon gemacht?
So haben wir Produkte und Referenzen eng vernetzt. Unter jeder Produktseite laufen zugehörige Referenzen durch, und bei jeder Referenz sieht man die eingesetzten Produkte. So sieht der Besucher gleich, wo der tatsächliche Fokus und Zielgruppe des jeweiligen Produktes bzw. Dienstleistung ist.

Brauchbare Suche

Die einen klicken sich durchs Menü, die anderen erwarten eine funktionierende Suche. Sie soll nicht zu aufdringlich sein (daher nur die Lupe oben), aber sie soll funktionieren: Einmal die Lupe angeklickt, sitzt der Fokus im Textfeld, ich kann tippen und mit “Enter” suchen. Das Ergebnis ist sortiert, und dank Vorschaubild und Anreißertext weiß man schon beim Überfliegen der Treffer ungefähr, was einen erwartet.

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Ein Menü hat zwei Aufgaben: Einmal soll es einen schnellen Überblick über die gesamte Seite verschaffen, und zum anderen zum einfach und schnell zwischen den Seiten durchzuklicken.
Dazu gibt es zwei Menüs, 1x oben und 1x an der Seite links. Wer genau hinschaut, dem fallen Unterschiede auf: Das Menü oben dient zum Überblick über die gesamte Homepage. Daher muss man nicht in Untermenüs klicken, sondern Untermenüs werden in die Liste aufgelöst. Mit einem Klick z.B. auf Systemhaus sieht man sofort das gesamte Leistungsspektrum Systemhaus.
Wenn man jetzt über einen Menüpunkt einsteigt, erfüllt das Menü links einen ganz anderen Zweck: Es bleibt immer an der gleichen Stelle offen stehen und lässt den Besucher ganz schnell zwischen den Seiten des gleichen Themas wechseln und zeigt dem Besucher dann per Highlighting, wo er sich gerade befindet.

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Responsive

Wer die Seite auf dem Smartphone öffnet, sieht eine optimierte Variante der Homepage: Es ist auch ohne Zoomen lesbar, häufige Funktionen sind gleich am Anfang viel klarer rausgestellt. Der Kunde steht gerade im Serverraum und etwas geht nicht? Er geht mit seinem Handy auf unsere Homepage und findet ganz oben ein Hörersymbol, das nicht erst auf die Kontaktseite führt, sondern sofort unsere Nummer wählt.
Hintergrundvideos sind zugunsten der Ladezeit und Datenvolumen ausgeschaltet.
Eine gute Responsive-Seite ist heute Grundvoraussetzung für eine gute Suchmaschinenpositionierung.

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Schnelle Auslieferung

Langsame Ladezeiten nerven alle. Wir haben einen Cache programmiert, der die Webseite in durchschnittlich 5 Millisekunden ausliefert. Obwohl alle Inhalte hochdynamisch verknüpft sind, bekommt der Browser sofort Daten, die er anzeigen kann (Google bezeichnet das als TTFB = Time To First Byte). Woanders dauert das 1000 ms, bei uns hat der Browser nach 30 ms Ping-Laufzeit + 5 ms Server-Auslieferung + 200 ms Datenübertragung den gesamten HTML-Code.
Eine schnelle Seitenauslieferung ist heute Grundvoraussetzung für eine gute Suchmaschinenpositionierung.

Auch die Anzahl der Elemente wurde reduziert: Die Icons auf der Startseite sind keine Bilder, sondern SVG-Vektorgrafiken, die perfekt skalieren. Und sie sind nicht als Datei eingebunden, sondern inline. Das spart weitere Ladezeit.

Tests und Qualitätssicherung

Am Ende muss die Seite überprüft werden.

Zuerst mit echten Endgeräten:

  • Windows PC mit ganz vielen Browsern: Google Chrome (mein Lieblingsbrowser), Mozilla Firefox, Microsoft Edge, Microsoft Internet Explorer
  • Apple Mac Mini mit dem Apple-Browser Safari
  • iOS-Geräte: iPhone, iPad
  • Android-Geräte: Sony Z3, Samsung Galaxy Tab

Obwohl sich die Technik in den letzten 20 Jahren enorm weiterentwickelt hat und wir jetzt mit HTML5 und CSS3 (entwickelt mit SCSS) arbeiten, verhält sich im Detail jeder Browser immer noch etwas anders und man muss die Homepage genau wie 1996 doch per Hand für jeden Browser optimieren. Das ist der Fluch der Webentwickler, da so viel Zeit zu verlieren.

Wenn es da überall gut aussieht, setzen wir danach eine Reihe von Tools ein:

  • Google Test my Site gibt viele Hinweise auf Basisbewertungen von Google
  • Check gegen Werbefilter: uBlock Origin, Adblock Plus etc. haben viele kosmetische Filter, die anhand von Dateinamen, Tag-Namen und ähnlichem Werbung aus Webseiten herausfiltern. Wenn man zufällig eine Dateinamen wie in einer Filterliste benutzt hat, filtern die Blocker einem Elemente von der eigenen Webseite heraus. Das muss überprüft werden.
  • Grader Score: Ein Mini-Test, der einige Basics abklopft.
  • Sistrix Optimizer: Ein Test mit Fokus auf die Inhalte und Suchmaschinenoptimierung
  • W3C-Validator: Ein Test, der die Einhaltung der technischen HTML-Standards überprüft (steht noch auf der ToDo-Liste)
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All diese genannten Seiten haben oft in der Praxis nicht einzuhaltende Tests bzw. Lösungsvorschläge, so dass man niemals überall 100% erreichen kann (aktuell haben wir nur 100% beim Grader Score https://website.grader.com/results/www.kk-software.de, an den anderen arbeiten wir noch). Doch sie zeigen einem auf, wo man seine Homepage noch optimieren kann und man kann selbst entscheiden, welchem aufgezeigtem Defizit man welche Bedeutung zugesteht und was man nach eigener Kosten-Nutzen-Bewertung umsetzt. Aber je näher man überall an die 100% kommt (insbesondere bei Google), umso besser!

Lebendig halten

So, die Webseite ist fertig. Jetzt kommt der schwierige Teil: Die Website muss nicht nur mit Leben gefüllt werden, sie muss vor allem lebendig bleiben. Also besser wöchentlich statt monatlich neue News bringen. Die Produkte und Referenzen ständig erweitern. Das Suchmaschinenranking ständig überwachen.
Der Besucher muss spüren: Hier tut sich was!

Auch technisch wird ständig weitergearbeitet: Z.B. Unterstützen Tablets und Smartphones kein Autoplay von Videos. Hier zeigen wir nur Mitarbeiterfotos statt Mitarbeitervideos an. Um hier in Zukunft auch Bewegung zu haben, werden wir demnächst auf mobilen Geräten die Videos als animierte GIFs rausrendern, die dann auch automatisch ablaufen.
Dann sind die Kalkulatoren noch offline, die kommen auch in den nächsten Monaten: Für häufig kalkulierte und angebotene Leistungen wie „Managed Service“ oder „Homepageerstellung“ wird es (wieder) Kalkulatoren geben, in dem Interessenten selbst Umfänge und Preise für Leistungen zusammenstellen und sehen können.

Suchmaschinenoptimierung

Das Thema Suchmaschinenoptimierung ist so komplex, dem werde ich mich in einem separaten Artikel widmen. Die meisten ToDos in der Endphase (und insbesondere viele noch offene Tickets) bezogen sich auf SEO-Themen.

Fazit

Hier habt Ihr die Motivation hinter dem Relaunch unserer Homepage kennengelernt.
Und wer sich das aufmerksam durchgelesen hat und selbst eine Homepage betreibt, wird vielleicht bei sich das eine oder andere Defizit feststellen.
Aber keine Panik: Dafür gibt es Profis wie uns: Sprecht mich an, unser K&K-Webteam baut euch auch so eine schön Homepage oder optimiert eure bestehende Homepage.

Wo kommen die Pokestops in Pokemon Go her?

Jeder spielt Pokemon Go. So sieht es vor meinem Fenster nachts um 0:51 Uhr aus:

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Auch die Mainpost berichtet GEROLZHOFEN – Eine Stadt im Pokémon-Fieber.

Warum sitzen aber jetzt die ganzen Pokemon-Go-Spieler genau vor meinem Fenster?

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Weil es weit und breit einer der wenigen Orte mit drei Pokestops an einer Stelle ist. Man kann in jeden dieser Pokestops ein Lockmodul installieren und dann 3x so viele Pokemons anlocken und fangen wie an anderen Orten, also auch 3x so schnell innerhalb des Spiels aufsteigen und der Einsatz bestimmter Items wie „Glücks-Eier“ lohnt sich nur an solchen Stellen.
Ich glaube, erst wieder in Würzburg oder Schweinfurt gibt es so eine Stelle. Denn eigentlich soll Pokemon die Spieler ja zum Laufen animieren.

Das hat was mit dem Spiel „Ingress“ zu tun.

Pokemon Go und Ingress sind beide von der Google-Tochter Niantic entwickelt worden. Ingress erschien Ende 2013 als erstes Augmented-Reality-Spiel (AR = erweiterte Realität), Pokemon Go Mitte 2016. Die Technik ist die gleiche: das Spielfeld ist die echte Welt und man spielt auf einer Google-Maps-Karte genau an der Stelle, an der man gerade in Echt steht. Möchte ich ein Ingress-Portal hacken oder einen Pokestop drehen, muss ich physisch dort hin laufen.

Mein Wohnzimmer, links in Ingress, rechts in Pokemon Go:

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Wo kommen jetzt die Portale her? Aus Wikipedia?

Nein! Das ist User-generated content von Ingress-Spielern.

Einige Mitarbeiter bei K&K Software AG (auch ich) haben Ingress intensiv gespielt. Klar: Das erste Mal ein funktionierendes Augmented-Reality-Spiel konnten wir uns als Nerds nicht entgehen lassen. Und die Story von Ingress war auch etwas erwachsener  und die Spielmechanik etwas komplexer gegenüber Pokemon Go (vielleicht zu erwachsen & komplex, deshalb hat Pokemon Go nach 2 Wochen mehr Installationen als Ingress nach 3 Jahren).

Ingress war am Anfang im Prinzip eine leere Karte. Es gab nur ganz wenige Start-Portale von Google/Niantic. Wir sind damals mehrmals nach Rothenburg ob der Tauber gefahren, weil dort mehrere Portale an einem Ort waren. Aber man konnte sich die Ingress-Spielwelt gestalten, indem man Portale vorschlagen konnte (musste), um Orte zu haben, an denen man Ingress spielen kann. Diese Vorschläge wurden von Google Hamburg manuell reviewt und mussten irgendwie spektakulär oder ungewöhnlich sein. Historische Orte hatten immer eine gute Chance, angenommen zu werden. Daher hat man als Spieler primär historische Orte eingereicht und daher sind heute die Pokestops in Gerolzhofen primär an historische Orten. Hätten wir mehr moderne Skulpturen in Gerolzhofen, wären die auch Ingress-Portale geworden.

Google hat dann eifrig Bewegungs- und Nutzungsdaten gesammelt – und aus gut genutzten Ingress-Portalen sind Pokestops geworden. Nicht eben nicht aus allen Ingress-Portalen, sondern nur aus denen wo was los war.
Weil wir bei K&K Software und ich zuhause so viel Ingress gespielt haben, sind aus den drei Portalen am Gabelmannbrunnen jetzt drei Pokestops geworden.
Oder umgedreht: Weil in der Nachbarortschaft Dingolshausen früher niemand Ingress gespielt hat, gibt es heute dort kaum Pokestops und Arenen.

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Aber: Bei Ingress war Niantic so fair, und hat die Urheber des Portals (bzw. Portalfotos) angezeigt. Im Screenshot oben z.B. Geo1 (steht beim Portalbild unten rechts). Bei Pokemon Go gibt es kein Hinweis mehr, dass die Spieler „an meinen Orten“ spielen.

Wenn man sich in Ingress die Portale anschaut, hat hebbet mit Abstand die meisten Portale in Gerolzhofen gemeldet, dann kommen viele von Geo1 und riserwood. Sie haben mir erlaubt, sie zu outen, das sind sie: hebbet | Geo1riserwood

Hier ein Portal von riserwood:

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Und eines von hebbet:

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Und die Arenen?

Wie sieht es mit Pokemon-Arenen aus?
Auch die sind User-generated content aus Ingress. Siehe in Pokemon Go oben links Foto und Name und rechts das Foto und Name, den ich in Ingress eingereicht habe. Nur ganz, ganz wenige Portale in Ingress haben kein „by“ im Bild stehen und sind wirklich von Google/Niantic vordefinierte Startpunkte.

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Fazit

Googles Tochter Niantic hat eine populärere Story für seine 3 Jahre alte AR-Technik gefunden und die Elemente in einem neuen Gewand recycelt. Die Pokestops sind alle alte Ingress-Portale. Nicht jedes Ingress-Portal wurde ein Pokestop, sondern nur gut besuchte Ingress-Portale wie die vor unserer alten Firma.

Leider haben wir nach unserem Umzug in die neuen Geschäftsräume mit dem Ingress-Spielen aufgehört, sonst hätten wir jetzt 3 Pokestops an der Firma.
Immerhin: Ich kann vom Sofa aus 3 Pokestops aufrufen und freue mich, wenn immer wieder 3 Lockmodule hier installiert werden. 🙂

Links

Download Ingress für Android

Download Pokemon Go für Android

Zukunft der Mobilität

Ich finde interessant, dass die Antragsgegner den Blick in die Zukunft nur für sich in Anspruch nehmen und ihn der Gegenseite absprechen.

Ob Ihr es glaubt oder nicht: Bei meiner Abstimmung hatte ich nur die Zukunft im Blick.

In meiner Ausführung unter
http://blog.arnulf-koch.de/zukunft-der-bahnstrecke-in-gerolzhofen/ hatte ich in der Einleitung geschrieben:
“auch beim Verkehr mit der Zeit gehen? Also Elektromobilität, Car-Sharing, Neue Mobilitätskonzepte als Mix aus selbstfahrenden Autos und moderner Vermittlung á la Uber.”
Offenbar ist da noch nicht jeder gedanklich dabei, daher hier ein paar Ausführungen dazu:

Wenn ich schaue, wie viel Geld unsere K&K-Software-Kunden schon mit der Entwicklung von Elektroautos verdienen, die dann in einigen Jahren auf den Markt kommen. Wenn ich schaue, dass mein kleines Gerolzhöfer Softwareunternehmen Geld mit Dienstleistungen rund um die Entwicklung von Elektromobilität verdient (als Dienstleister für Firmen,die Elektroantriebsstränge entwickeln), wenn man sich anschaut, dass ein Tesla mal eben per Softwareupdate autonomes Fahren bekommen hat und YouTube mit Videos geflutet wird, wie das Auto selbstständig aus der Garage rausfährt oder Fahrer auf der Autobahn mal eben auf den Rücksitz klettern um zu zeigen, dass das Auto wirklich autonom fährt (was bei dem aktuellen Reifegrad eher lebensmüde ist und ich glaube wieder mit einem Softwareupdate kassiert wurde).

Dann frage ich mich schon: Bekommen andere diese Entwicklung nicht mit? Haben andere im Ausland noch nie Uber ausprobiert? Erkennen andere die kommenden Umwälzungen und Geschäftsmodelle dahinter nicht?

Selbst der BR berichtet doch darüber: http://www.br.de/nachrichten/autoindustrie-elektromobilitaet-100.html

Anbieter von ÖPNV sehen da viel mehr. Z.B. die Studie vom „Verband Deutscher Verkehrsunternehmen“ beschreibt wie diese Geschäftsmodelle Teile des ÖPNV obsolet machen werden: https://www.vdv.de/position-autonome-fahrzeuge.pdfx

„Existenzbedrohung für den ÖV, denn das autonome Fahrzeug macht das Autofahren wesentlich attraktiver“

„Teil des ÖV, denn das autonome Fahrzeug kann als Teil einer Flotte von Roboter-MinibusTaxis eine historische Chance sein: Eine ideale Ergänzung zu einem Hochleistungs-ÖPNV. Ein perfektes CarSharing-Auto, das auf Zuruf zum Fahrgast kommt und ihn am Ziel absetzt. Oder ein Mini-Bus, mit dem auch schwach ausgelastete Buslinien fahrerlos im dichten Takt bedient werden können.“

Aber die gesamte Analyse ist lesenswert (und es gibt sogar eine Kurzfassung), daher bitte durchlesen: https://www.vdv.de/position-autonome-fahrzeuge.pdfx

Ich habe mich mit allen Argumenten der Bahnbefürworter auseinander gesetzt, aber eben auch außerhalb deren Filterblase recherchiert. Ich habe das Gefühl, das fehlt der anderen Seite, wenn sie kein Verständnis für meine Argumente aufbringen kann.

Ich muss mir von Bahnfreunden vorwerfen lassen, dass mein „Blick auf die Zukunft fehlt“ (MainPost-Kommentar), „fehlte Sachkenntnis“ (Geo-net Newsletter), „nicht gerade zum Wohl der Stadt“ (Facebook), „absolute Ahnungslosigkeit“ (Blogkommentator).

Glaubt Ihr, ich nehme meine Stadtratsarbeit nicht ernst? Glaubt Ihr, ich beschäftige mich nicht mit Zukunftstechnologien und den Auswirkungen auf die Gesellschaft? Meine Branche entwickelt die Zukunft.

Ich liebe den Spruch „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“.
Man kann es unterschiedlich einschätzen und ich akzeptiere voll, dass einige die Technologie des 19. Jahrhunderts als Zukunft sehen. Bei der Mode ist alle 20 Jahre das gleiche modern, kann ja auch beim ÖPNV so sein.

Ich persönlich glaube, dass die aktuelle digitale Revolution als nächstes den Markt der Mobilität umkrempeln wird: Elektromobilität á la Tesla plus autonomes Fahren á la Google/Tesla/Audi plus intelligente Vernetzung á la Uber/Google/Apple/Microsoft werden wir in weniger als 20 Jahren erleben und nutzen.

Denn die Unternehmen können es. Die haben mehr Cash, als alle deutschen Automobilhersteller Börsenwert zusammen. Apple hat 216 Mrd. USD Cashreservern (192 Mrd. €), Google hat 73 Mrd. USD Cash. Der VW-Konzern hat einen Wert 61 Mrd €, Daimler 58 Mrd € und BMW 43 Mrd. €. Alleine Apple könnte alle deutschen Autohersteller aus der Portokasse kaufen und würde es nicht mal merken, da sie danach immer noch 30 Mrd. € Cash rumliegen hätten.

Warum ist die Taxiruf-App Uber (u.a. ein Großinvestor: Microsoft) mit 51 Mrd. USD höher bewertet als der BMW-Konzern (und höher als alle Eisenbahngesellschaften)?
Sobald die funktionierende selbstfahrenden Autos haben, funktioniert die komplette Mobilität rund um die Uhr vollautomatisch.

Das ist meine Vision.

Oder wie es der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen formuliert: “Deshalb gilt es, der Politik und insbesondere den kommunalen Eigentümern, einerseits die verkehrspolitischen Folgen (noch mehr Autoverkehr) und andererseits die existentiellen Risiken zu vermitteln, die darin bestehen, wenn das öffentliche Verkehrsunternehmen nur noch auf Restverkehre verwiesen wird.

Die Profis gehen also davon, dass der ÖPNV nur noch Restverkehre abwickeln wird. Und je weniger geballt die Räume sind, desto besser kann autonomes Fahren seine Folgen ausspielen.
Die Folgerung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen ist auch richtig: diese Anbieter müssen versuchen, dass sie dann die Flotte der selbstfahrenden Elektroautos betreiben und nicht die Konzerne aus dem Silicon Valley.
Das müssen wir unterstützen (Deutsche Hersteller und deutsche Betreiber von autonomen Elektro-Flotten) und nicht die Augen verschließen und uns eine unflexible Bahn zurückwünschen.

PS:
Das ist nur mein Statement, ich hätte die Zukunft nicht im Blick.
Mein Artikel mit der Abwägung Pro- und Contra Bahnstrecke in Gerolzhofen ist hier: http://blog.arnulf-koch.de/zukunft-der-bahnstrecke-in-gerolzhofen/

Hier noch ein paar Links:

„Autonome KFZ: Boom selbstfahrender Elektroautos durch Carsharing“
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Autonome-KFZ-Boom-selbstfahrender-Elektroautos-durch-Carsharing-3074672.html

„Selbstfahrende Autos:
Google, Uber, Ford und Volvo gründen Lobby-Gruppe“
http://www.automobilwoche.de/article/20160427/NACHRICHTEN/160429953/selbstfahrende-autos-google,-uber,-ford-und-volvo-grunden-lobby-gruppe

„Autonomes Fahren – Ein Bus ohne Fahrer“
http://www.fr-online.de/wissenschaft/autonomes-fahren-ein-bus-ohne-fahrer,1472788,34207546.html

„Verkehrsminister Dobrindt im Interview
In zehn Jahren werden Autos autonom und vernetzt fahren“
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verkehrsminister-dobrindt-im-interview-in-zehn-jahren-werden-autos-autonom-und-vernetzt-fahren-1.2974583

„Google, Tesla, Apple
Die Auto-Attacke aus dem Silicon Valley“
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/neue-mobilitaet/die-silicon-valley-autos-von-google-tesla-und-apple-13428695.html

„Tesla, Google und sogar Apple wollen selbstfahrende Autos. Hier ist die beste Geschäftsmodell dafür“
https://www.fool.de/2015/07/22/tesla-google-und-sogar-apple-wollen-selbstfahrende-autos-hier-ist-die-beste-geschaftsmodell-dafur/

„Angriff auf Uber: Google gründet 2016 Firma für selbstfahrende Autos“
http://www.businessinsider.de/google-greift-uber-an-eigene-firma-fuer-selbstfahrende-autos-2015-12

Auch ein interessante Gedanke: Alle Google-Dienste werden ja kostenlos angeboten, da sie über Werbung refinanziert werden. Google verdient über Werbung viel mehr Geld als über Nutzungsgebühren. Google kauft ja ein kommerzielles Produkt nach dem anderen auf (auch für Milliarden) und stellt es dann kostenlos zur Verfügung, um zusätzliche Werbefläche zu haben.
Dazu dieser Artikel, der das als Motivation für Googles Einstieg in selbstfahrende Autos sieht:
„Autonome Autos: Wie Google, Uber, Tesla & Co die Werbeindustrie verändern“
http://www.it-times.de/news/autonome-autos-wie-google-uber-tesla-co-die-werbeindustrie-verandern-117770/

Wir in Bayern – hinter den Kulissen

Am Di. 07.06.2016 war ich Tagesgast bei der BR-Fernsehsendung „Wir in Bayern„.

Wer den Auftritt nicht gesehen hat, hier eine Sicherungskopie meiner 4 Szenen (19 Minuten): https://youtu.be/iWncmj44r3w

Oder hier die Sicherungskopie der gesamten Sendung (73 Minuten): https://youtu.be/B5TF7_0H2Rs
Meine Szenen sind bei:

  • 0:00:03 – 0:01:40: Einleitung
  • 0:09:30 – 0:17:53: Erster Talk
  • 0:47:45 – 0:53:39: Zweiter Talk
  • 1:12:58 – 1:13:21: Verabschiedung

Mein Bericht „Wir in Bayern – hinter den Kulissen“:

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Die Kontaktaufnahme erfolgte relativ kurzfristig durch den Redakteur 6 Tage vorher (am Mi. 01.06.2016). Ein Praktikant ist auf dieses Blog http://blog.arnulf-koch.de aufmerksam geworden und hat hier die Segelflug-Videos gesehen. Zum Thema Segelflug und Segelkunstflug würden sie mich gerne in die Sendung einladen (explizit nicht als Informatiker, Unternehmer oder Stadtrat). In einem telefonischen Vorgespräch gab es dann ein Interview, und ich habe Bilder und Videos zur Verfügung gestellt.

Hier der Redakteur Maximilian Bildhauer sowie Moderatorin Sabine Sauer bei der Vorbesprechung kurz vor der Sendung:

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Alles war perfekt organisiert, ich habe nach dem Telefonat eine nette E-Mail-Einladung bekommen, in München konnten wir gleich aufs BR-Gelände fahren und hatten sogar einen reservierten Parkplatz. Gleich nach dem Ankommen hat sich sofort Gästebetreuerin Katharina super lieb um uns (Anne und ich waren zusammen beim BR) gekümmert. Auch noch nach der Sendung bis zum Verlassen des BR-Geländes.

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So sah das leere Studio vor der Sendung aus. Es wird mit 4 Kameras gefilmt:

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Im Regie-Raum nebenan werden die ganzen Einspieler und Telefonanrufer und Einflüsterer in die Ohrstöpsel koordiniert.

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Insgesamt müssten das 7 Personen in der Regie gewesen sein. Für die 75-Minuten-Live-Sendung mit den vielen Beiträgen wohl auch notwendig.

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Eine Kleinigkeit habe ich aber zu monieren: Mein Video „First Flight 2012“ (https://youtu.be/hF8xksRFiVI) wurde im Intro in im Beitrag verwendet und es hat beim BR geruckelt. Jeder 4. bzw. 5. Frame war doppelt. Das verstehe ich nicht, da mein Material in 30p aufgenommen war und der BR in 25p sendet. Letztendlich wurden die Sequenzen nur mit 20p ausgestrahlt (aber auch nur die Bilder aus dem einen Video). Wenn hätten einfach Frames fehlen müssen, aber doch keine doppelt sein. Jede Videoschnittsoftware, die ich kenne, macht das sauber und berechnet ggfs. Zwischenbilder. Keine Ahnung, was da passiert ist. Aber mir ist es gleich ins Auge gestochen 😉

Vor der Sendung ging es in die Maske. Die Maskenbildnerin empfing mich gleich mit „viel an der Sonne waren Sie dieses Jahr noch nicht“. Leider hatte sie recht.

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Ich betreibe ja auch etwas Aufwand beim Filmen und bei den Podcasts bekommt man einfach nicht die Fernsehqualität hin. Und das liegt nicht an den Kameras, da behaupte ich, sind meine Kameras genauso gut. Den Unterschied macht das Licht und die Ausleuchtung. Die gesamte Studiodecke ist voller Leuchten. Selbst wenn man sich mehr Leuchten leisten könnte: Man braucht auch den Platz zum Aufstellen (das Licht darf nicht zu nah postiert werden, damit es nicht punktförmig sondern weich ist).

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Das gesamte Team kam mir sehr professionell und aufeinander eingespielt vor. Kein Wunder bei einer täglichen Live-Sendung, die seit 19 Jahren ausgestrahlt wird. Eine Aufnahmeleiterin sagt während der Einspielern immer laut an, wann es weiter geht. Und ich wurde immer während jedes Einspielers gebrieft, wo wir gleich sitzen oder stehen werden.

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Trotz der Professionalität und Routine hatte ich das Gefühl, dass dort aufrichtig lauter liebe Menschen arbeiten und die Gäste sehr gut betreut und ernst genommen werden.

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In der Vorbesprechung haben wir ganz viele mögliche Themen angesprochen, auf den Moderationskarten standen auch noch einige Fragen. Aber das ist natürlich keine Talkshow, sondern sie erzählen viele verschiedene Geschichten und der Talk ist nur ein Bestandteil von vielen. Etwas schade war, dass die Gartentipps etwas länger gedauert haben und uns so ca. 1,5 Minuten vom 2. Talkblock gefehlt haben. Vielleicht habe ich auch deshalb so schnell gesprochen 😉

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Beim Kochpart am Ende habe ich hochgeschaut, wo denn wohl die Kamera montiert ist, mit der in den Topf gefilmt wird. Das macht eine Kamera vom Boden aus! Über dem Herd hängt einfach ein um 45° gekippter Spiegel, auf den gezoomt wird. Wie man hier sieht, schaut man somit genau in den Topf, allerdings noch spiegelverkehrt. In der Ausstrahlung ist es richtig rum, also spiegeln sie es in der Regie nochmal.

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Nach der Sendung ging es ganz schnell. Es wurde noch ein Audio-Teaser für den nächsten Tag eingesprochen und dann wurde in wenigen Minuten aufgeräumt. Nach 30 Minuten war das Studio menschenleer.

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Selbst das Blumenbeet vom Gärtner war wieder leer 🙂

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Und wie sieht es jetzt hinter den Kulissen aus? Genau so: Die Holzbretter sind die Rückseite vom Studio: Links ist die Sofa-Ecke, rechts die Gärtner-Ecke.

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Fazit: Das erste Mal im Fernsehen: ich war etwas aufgeregt, aber hat großen Spaß gemacht.

Vermutlich hätte es gegen die Aufregung ein bisschen geholfen, wenn ich die Sendung wenigstens einmal geschaut hätte. Dann hätte ich den Ablauf gekannt und z.B. gewusst, dass man den Kuchen am Anfang nicht nur essen darf, sondern sogar essen soll  😉
Ich denke, ich konnte meinen Lieblingssport positiv rüberbringen, also war es ein voller Erfolg 🙂

 

Gastbeitrag von Anne:

Na, das war eine Aufregung, als plötzlich der BR an der Strippe war. Also, zumindest war’s eine Aufregung bei mir ;-). Der (halbe) Tag in München und im Studio Unterföhring war einfach richtig klasse! Alleine schon die tolle Planung, daß man gleich auf’s Gelände kam, einen Parkplatz hatte und dann noch eine ganz, ganz liebe Gästebetreuerin, das war toll. Wir wurden warm und lieb willkommen geheißen. Es war genau die richtige Mischung aus Routine und Herzlichkeit. Alle wußten, was sie machen und wann, haben aber wirklich Freude an ihrer Sendung. Nach dem Empfang durch Katharina ging es ins Studio 3 oder 4 (so recht hab ich das nicht rausbekommen), und ja, es war beeindruckend zu sehen, welche Menge Scheinwerfer dort in dieser schwarzen Halle von der Decke hängen. Wow! Eigentlich würde ich gerne noch was zum Set sagen. Aber ich kann nicht. Irgendwie war es klein. Aber auch groß. Aber auch … ich weiß nicht. In meinem Kopf isses noch ein bißchen durcheinander, ob es denn jetzt groß oder klein ist. Jedenfalls war’s schön anzusehen. Wir sind aber gleich weiter in den Gästeraum, in dem schon Erfrischungen für uns bereitstanden. Naiverweise dachte ich, das ist jetzt „unser“ Raum. Nee. Da war ja auch noch der Gartenexperte Andreas Modery und der Sternekoch Anton Schmaus. Die kamen zwar ein paar Minuten nach uns, brauchten ja aber auch Platz :-D. Zuvor ging’s aber ja in die Maske – sehr interessant! Arnulf wurde ja nicht wirklich geschminkt, er wurde einfach nur mattiert. Im Fernsehen fällt es gar nicht auf, wahrscheinlich wäre es nur aufgefallen, wäre er nicht mattiert worden ;-). Dann mußte er auch noch zum Verkabeln, und ich machte es mit mit der wachsenden Anzahl Sendungs-Teilnehmer im Besucherzimmer bequem. Ca. eine Dreiviertelstunde vor Sendungsbeginn stieß Moderatiorin Sabine Sauer zu uns (wo sind eigentlich die anderen Leute hin? Wo? Wir waren irgendwie nur noch zu viert. Hm.) und unterhielt sich mit Arnulf und Redakteur Max, stellte erste Fragen, und beide packten alles schon mal in ein Grobgerüst.

Als es dann um 16.15 Uhr ernst wurde, war mir, glaub ich, am sausigsten im Kopf von allen. Die Aufnahmeleiterin war zuvor sehr lieb gewesen, hat mir erklärt, daß ich auf dem großen Roll-Monitor neben mir die Sendung verfolgen kann, auch mit den Einspielern etc., denn ich saß zwar in der ersten Reihe (die gleichzeitig auch die letzte war, hinter mir war die Wand), aber ein bissl weg vom Set war’s schon, und da standen doch einfach vier Kameras und ganz viele Leute vor mir – tst! Gut, ich war also kurz vorm Herztod, da ging es auch schon los. Und wow, ja es ging alles glatt, alles … ach ja, Arnulf hat es ja schon ausreichend beschrieben. Ich hab übrigens seinen Käsekuchen bekommen *g. War sehr, sehr lecker! Und stolz war ich auch auf meinen Göttergatten, muß ich ehrlich sagen <3. Die Sendung ging unglaublich schnell vorbei, so kam’s mir vor. Brüller am Rande: irgendwann hab ich die Sendung echt nur noch auf dem Monitor schräg vor mir geguckt und hab vollkommen vergessen, daß ich im Studio saß. Anton Schmaus briet seine Kalbsrückenstücke und schmurgelte Sauce, und ich dachte mir, die Teufelsleute vom Fernsehen, die haben’s drauf! Wahnsinn, wie die das Essen filmen, ich kann’s förmlich riechen! Tjaja, woran das Geruchsfernsehen wohl lag …

Während der Sendung wurde mir das erste Mal so richtig bewußt, wie toll Sabine Sauer durch diese 75 Minuten führt. Sie gibt den Takt vor, lenkt das Gespräch, und läßt dabei alles ganz natürlich wirken. Ich weiß nicht recht, wie ich es beschreiben soll. „Früher“ war es für mich eher so: die redet, der Gast redet, sie redet, feddich. Nein, nein, sie hat versucht, all das Besprochene einzubauen, es inhaltlich rund zu machen und es natürlich und spontan wirken zu lassen (manches war auch spontan, aber sie hatte – und brauchte – ja schon die Vorinfos ua. aus dem Vorgespräch). Natürlich ist sie auch schon ein „alter Hase“, aber dennoch, sie hat das wirklich gut und schön und mit ehrlichem Respekt gemacht. Ich bin noch immer sehr begeistert.

Aber auch die anderen Mitarbeiter waren wahnsinnig nett und offen und freundlich. Sie waren im besten Sinne routiniert, ruhig und gut gestimmt. Liebes Team, ihr habt uns gesagt, daß wir so liebe Gäste gewesen wären, aber ihr wart auch ein wirklich liebes Team. Irgendwie hat schönerweise die Chemie zwischen uns gepaßt. Und ehrlich gesagt war es echt schön, daß Sabine Sauer mich umarmt hat *rotwerd.

Diese Zeit hinter den Kulissen haben mir doch einen ganz anderen Blick auf die viele und reiche Arbeit, die dort geleistet wird, geschenkt. Vielen Dank, lieber BR!

Ach ja, und die, die es wissen wollten: Ja, ich habe auch ein Stück vom Kalbsrücken bekommen :-). Arnulf eine ganze Portion vor der Kamera, ich habe eine „Mitarbeiterportion“ bekommen wie alle anderen hinter der Kamera auch: Ein Würfel Fleisch, zwei Löffel Püree mit Sauce 😉 War echt sehr lecker!